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Freizeit und Haushalt: Experten erwarten deutlich mehr Unfälle

 

Jeden Tag sterben in Österreich durchschnittlich fünf Menschen bei Haushalts- oder Freizeitunfällen. Ohne geeignete Präventionsprogramme erwarten Experten einen weiteren markanten Anstieg. Das betonten der Versicherungsverband VVO, das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) und das Rote Kreuz im Rahmen einer Pressekonferenz.

 

Im Vorjahr kamen 2.504 Menschen bei Unfällen ums Leben. Die meisten davon, rund 79% oder 1.978 Menschen, starben im Bereich Haushalt, Freizeit und Sport. „Während in anderen Lebensbereichen – wie im Straßenverkehr – die Zahl der tödlichen Unfälle sinkt, verzeichnen wir hier in den letzten zehn Jahren einen Anstieg von 16%“, sagt Prof. Elisabeth Stadler, Vorstandsvorsitzende der Vienna Insurance Group und Vizepräsidentin des Roten Kreuzes. Bei den Senioren seien es sogar 20%. Insgesamt wurden im Vorjahr 784.300 Personen bei Unfällen verletzt, davon passierten rund 589.800 im Haushalt oder in der Freizeit. 

 

Wussten Sie dass, ...

  • rund 784.000 Menschen im Jahr 2017 aufgrund einer Unfallverletzung im Krankenhaus behandelt wurden. 2.504 Österreicher starben an den Folgen eines Unfalls.
  • 22% aller verlorenen Lebensjahre von Männern (Frauen 12%),  17% aller Krankenstandstage durch Unfälle verursacht werden.
  • 16% aller akut-stationären Aufenthalte von Männern (Frauen 12%) durch Unfälle verursacht werden.
  • Kosten in der Höhe von 20,6 Mrd. Euro pro Jahr (durch Nichtberufsunfälle) durch Unfälle verursacht werden.
  • 75% aller Unfälle sich im Haushalt (rund 40%) oder in der Freizeit bzw. bei der Ausübung eines Freizeitsports ereignen.

 

Quelle: www.asscompact.at                                                                             Stand. 11.September 2018

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